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Fußball-Europameisterschaft in Spanien
Saison 1964
Saison 1964

Spanien. Größer als die Erfolge auf der Ebene der Nationalmannschaft sind die internationalen Triumphe des spanischen Vereinsfußballs. Real Madrid stellte das erste Ausnahmeteam des jungen Europacups der Landesmeister. Aus den Duellen zwischen deutschen und spanischen Vereinen ragt das Endspiel am 18. 5. 1960 zwischen Real Madrid und Eintracht Frankfurt (7:3) in Glasgow heraus. Die Spiele der Nationalmannschaften waren bei großen Turnieren fast immer umstritten. Am 20. 7. 1966 gelang Lothar Emmerich beim 2:1-Sieg gegen Spanien in Birmingham bei der Weltmeisterschaft in England ein außergewöhnliches Tor aus sehr spitzem Winkel. Am 2. 7. 1982 beendete die deutsche Nationalmannschaft den Traum der spanischen Gastgeber bei der Weltmeisterschaft durch einen erneuten 2:1-Erfolg in Madrid. Pierre Littbarski und Klaus Fischer waren in der 2. Finalrunde die Torschützen des Siegers. Zwölf Jahre später kamen die Deutschen bei der WM in den USA im Stadion von Chicago über ein 1:1 gegen Spanien nicht hinaus. Unangenehme Erinnerung verknüpft der deutsche Fußball bei Europameisterschaften an Spanien. Die 0:1-Niederlage am 20. 6. 1984 im Pariser Prinzenparkstadion beendete die deutschen Hoffnungen bei der EM in Frankreich und die Ära von Bundestrainer Jupp Derwall. Revanche nahmen die Deutschen unter der Regie des Teamchefs Franz Beckenbauer vier Jahre später beim EM-Turnier in der Bundesrepublik im Münchner Olympiastadion (2:0). Bei der EM 2008 in der Schweiz und in Österreich war Spanien für die deutsche Mannschaft die Endstation im Finale. Bei der WM 2010 in Südafrika scheiterte sie gegen Spanien im Halbfinale.
Länderspielbilanz Deutschland-Spanien

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